Wolfram Wagner © Wolfram Wagner
"Wolfram Wagner wurde 1962 in Wien geboren. Er absolvierte sein Kompositionsstudium in Wien, London und Frankfurt. Im Laufe seiner Karriere erhielt Wagner mehrere Preise und Auszeichnungen, u.a. war er Gewinner des internationalen Anton Bruckner Kompositionswettbewerbs Linz (1997) und des Publicity Awards der Austro Mechana (1995). 1993 war er als Composer in Residence an der Londoner Academy of St. Martin in the Fields tätig.
Seit 1992 hat Wagner eine Stelle als Dozent für Tonsatz und Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst inne. Daneben gibt er regelmäßig Gastvorträge an den Universitäten und Konservatorien in Paris (Frankreich), Amsterdam (Niederlande), Cluj (Rumänien) und Greensboro (USA).
Wagner komponierte im Auftrag von bekannten nationalen und internationalen Organisationen, u.a. für den Wiener Musikverein, die Wiener Konzerthausgesellschaft, die Academy of St. Martin in the Fields, das Festival Carinthischer Sommer, den Europäischen Musikmonat Basel und die Neue Oper Wien.
Zu Aufführungen seiner Werke kam es u.a. durch das Radio Symphonie Orchester Wien, das Residenz Orchester Den Haag, Ensemble Kontrapunkte, Haydn-Trio Wien, Küchl-Quartett Wien, Artemis Quartett Berlin, Wiener Kammerchor, Wiener Singverein. Wagner ging zudem auch künstlerische Kooperationen mit bekannten MusikerInnen/KomponistInnen der Gegenwart ein - u.a. Christian Altenburger, Ernst Kovacic, Wolfgang Panhofer, Milan Turkovic, Elena Denisova - um nur ein paar zu nennen."
INÖK: Lebenslauf Wolfram Wagner (Zusammenfassung Verena Platzer 2020), abgerufen am 24.04.2020 [https://www.inoek.at/index.php/de/komponist-detail?kompid=53]
- Stilbeschreibung
"Mein Ziel ist es, hohe emotionale und formale Dichte in Einklang zu bringen. Oft liegen meinen Stücken strenge formale, tonale, metrische, sogar mathematische Konzepte zugrunde, andere Werke oder Sätze sind wiederum sehr frei komponiert. Unmittelbarer Ausdruck ist mir dabei ebenso wichtig wie die Berücksichtigung der speziellen klanglichen und spieltechnischen Möglichkeiten der Instrumente, was einigen Stücken - insbesondere Solowerken - einen virtuosen Charakter gibt."
Wolfram Wagner: Stilbeschreibung (2006), abgerufen am 23.04.2020 [http://www.wolfram-wagner.com/#biographie]- Auszeichnungen, Förderungen & Stipendien
1983 Amt der Oberösterreichischen Landesregierung: Talentförderungspreis
1986 Stadt Wien: Förderungspreis für Komposition (Szene)
1991 Intercollegiate Composers Award: Zweiter Preis
1992 Kompositionswettbewerb für Saxophonquartette Melk: Erster Preis
1992 Bundeskanzleramt Österreich Kunst und Kultur: Würdigungspreis
1992 Academy of St. Martin in the Fields, London (Großbritannien): Composer in Residence (Dances in the Ether)
1993 Amt der Niederösterreichischen Landesregierung: Förderungspreis für Komposition
1994 Bundeskanzleramt Österreich Kunst und Kultur: Staatsstipendium für Komposition
1995 Austro Mechana – Gesellschaft zur Verwaltung und Auswertung mechanisch musikalischer Urheberrechte GesmbH: Publicity-Award
1996 Theodor Körner Fonds: Kompositionspreis (Oktett für Klarinette, Horn, Fagott, 2 Geigen, Bratsche, Violoncello und Kontrabaß)
1997 Internationaler Anton-Bruckner-Kompositionswettbewerb - Amt der Oberösterreichischen Landesregierung: 1. Preis (Internationaler Anton Bruckner Preis für Kirchenmusik)
1998 Bundeskanzleramt Österreich Kunst und Kultur: Förderungspreis für Musik (Konzert für zwei Klaviere und Orchester)
1998 Bundeskanzleramt Österreich Kunst und Kultur: Staatsstipendium für Komposition
1999 Internationaler Anton-Bruckner-Kompositionswettbewerb - Amt der Oberösterreichischen Landesregierung: 2. Preis, bei Nichtvergabe des 1. Preises (Messe)
2008 Amt der Niederösterreichischen Landesregierung: Würdigungspreis für Musik
2011–2012 Wiener Concert-Verein: Composer in Residence- Ausbildung
1977–1985 mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Flöte - Diplom (Louis Riviere)
1980–1987 mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Komposition - Diplom (Erich Urbanner)
1984–1992 mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Musikerziehung/Instrumentalmusikerziehung mit den Instrumenten Flöte, Klavier - Diplom
1986 Internationale Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt: Teilnahme
1987–1989 mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Gasthörer Komposition (Francis Burt)
1990–1992 Guildhall School of Music and Drama, London (Großbritannien): postgraduater Lehrgang Komposition (Robert Saxton)
1991 Hoy (Schottland): Sommerkurs für junge Komponisten (Peter Maxwell Davies)
1991–1992 Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main: Gasthörer Komposition (Hans Zender)- Tätigkeiten
1989 Music On Line – Verein zur Präsentation Neuer Österreichischer Musik, Wien: Gründer, gemeinsam mit Hannes Heher
1991–2004 mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Dozent (Tonsatz und Komposition)
1992–1993 Academy of St. Martin in the Fields, London (Großbritannien): Young Composer in Residence
1999 Jeunesse – Musikalische Jugend Österreich: Tournee - Aufführungen in Linz, Graz, Zwettl, Innsbruck und im Musikverein Wien
2004–heute mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: a.o. Professor (Tonsatz und Komposition)
2011–2012 Wiener Concert-Verein: Composer in ResidenceGastvorträge am Pariser Konservatorium (Frankreich) und an den Universitäten in Amsterdam (Niederlande) und Greensboro (USA) etc.
Flötist (u.a. Substitut bei den Wiener Philharmonikern)
diverse Aufführungen und Rundfunkaufnahmen in Europa, den USA, Südamerika, Indien und Japan
ÖKB – Österreichischer Komponistenbund, Wien: Mitglied
Interessensgemeinschaft Niederösterreichischer Komponisten – INÖK, Wien: MitgliedSchüler:innen (Auswahl)
Diana Hannappi- Aufträge (Auswahl)
1990 im Auftrag von Herwig Reiter: Hiob - Oratorium
1994 New Opera Vienna: Ödipus - Kammeroper
1995 Wiener Jeunesse Orchester: Konzert für zwei Klaviere und Orchester
1995 Ensemble Kontrapunkte: Toccata für Bläserensemble und Schlagwerk
1996 Ensemble xx. jahrhundert: Kanons für Flöte, Violoncello und Klavier
1996 Ensemble Kontrapunkte: Veni, Creator Spiritus - Kammersinfonie
1997 für den Carinthischen Sommer - Österreichische Kammersymphoniker: Fantastische Szenen
1998 Dommusik Linz: Missa Brevis - für Sopransolo, gemischten Chor und Orgel oder Blasinstrumente
1999 Dommusik St. Stephan: Deutsches Proprium für Chor, Gemeinde und Orgel
1999 Kirchenmusik St. Augustin: Augustinus - Oratorium
2001 Europäischer Musikmonat Basel 2001: Vertreibung aus Eden - für Orchester (UA)
2001 für das Wörthersee Classics Festival - Österreichische Gustav-Mahler-Vereinigung:
2002 Variationen für Orchester
2002 Neue Oper Wien: Endlich Schluß - Kammeroper
2002 Chorverband Salzburg: Im Anfang - Vokale Symphonie für Sprecherin, Sprecher, Solotenor, großen Chor und Orchester
2003 sirene Operntheater: Stretta - Kurzoper
2004 Wiener Mozartjahr Organisationsges.m.b.H.: Fantasie für Orchester um ein Fugenfragment von W.A. Mozart
2006 Konzert für Violine und Orchester
2008 sirene Operntheater: Sarabande - Kammeroper
2010 Wiener Concert-Verein: Konzert für Flöte, Klavier und Streichorchester
2011 sirene Operntheater: Türkenkind - Kammeroper
2025 sirene Operntheater: Der schwedische Reiterweitere Auftragswerke u.a. für das Haydn-Trio Wien, Bundeskanzleramt Kunst und Kultur, ORF Radio Symphonieorchester Wien, Wiener Kammerchor, Wiener Konzerthausgesellschaft etc.
- Uraufführungen (Auswahl)
1990
- ZeitgeNÖssischer Herbst, Ernstbrunn: Sonate für Violoncello solo (UA)
1991
- Junges Orchester Wien, Kammerchor der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Odeon-Theater Wien: Hiob - Oratorium (UA)
- Internationale Kirchenmusiktage Niederösterreich, Stift Herzogenburg: Hiob - Oratorium
- Slovenský komorný orchester, Peter Keuschnig (dir), Radiokulturhaus Wien: Konzert für Streicher (UA)
1992
- Manon Liu Rennert (pf), Ingrid Maria Wagner (voc) - Alte Schmiede Kunstverein Wien: Sonate für Violoncello und Klavier (UA)
1993
- Ensemble der Academy of St. Martin in the Fields, Southbank Centre London (Großbritannien): Dances in the Ether - 2 symphonische Sätze für Kammerorchester (UA)
1995
- Europäisches Symposium für Chormusik, Ljubljana (Slowenien): Gebete der Welt
- Ensemble Kontrapunkte Wien, Peter Keuschnig (dir), Musikverein Wien: Toccata für Bläserensemble und Schlagwerk (UA)
1996
- Wiener Jeunesse Orchester - Klangbogen Wien, Schloss Schönbrunn: Konzert für zwei Klaviere und Orchester (UA)
1997
- Österreichische Kammersymphoniker, Peter Keuschnig (dir) - Donaufestival Krems, Festspielhaus St. Pölten: Die Unvollendete ... (UA)
- Wiener Saxophon-Quartett, Ensemble Kontrapunkte Wien, Peter Keuschnig (dir), Musikverein Wien: Konzert für Saxophonquartett und Streichorchester mit Schlaginstrumenten (UA) | Kammersinfonie "Veni, Creator Spiritus" (UA)
1999
- Christine Whittlesey (s), Beate-Maria Pomberger (ms), Franz Leitner (t), Johann Leutgeb (bar), Luzia Nistler (voc), Österreichische Kammersymphoniker, Peter Keuschnig (dir) - Donaufestival Krems, Festspielhaus St. Pölten: Der Demiurg (UA)
2000
- Chor der Kirchenmusik St. Augustin Wien, Orchester der Augustinerkirche Wien - Kirchenmusik St. Augustin: Augustinus - Oratorium (UA)
- Chor der Internationalen Chorakademie - Internationale Chorakademie Krems, Schloss Grafenegg: Messe - für vierstimmigen gemischten Chor a cappella (Instumentalbegleitung ad lib.) (UA)
- Wien: 3 geistliche Sätze für vierstimmigen gemischten Chor (UA)
2001
- Royal Philharmonic Orchestra, Alexei Kornienko (dir), Stadttheater Klagenfurt: Variationen für Orchester (UA)
2004
- Bulgarische Tage der österreichischen Musik, Sofia (Bulgarien): Poem - für Orchester
- Tiroler Ensemble für Neue Musik – TENM, Dorian Keilhack (dir) - sirene Operntheater, Tiroler Landestheater: Stretta - Kurzoper (UA)
2005
- Akademie der Wissenschaften Wien: Fantasie für Klarinette, 2 Bassetthörner und Fagott (oder Bassklarinette) um einen Kanon von W.A.Mozart (UA)
2007
- Erwin Klambauer (fl), Ensemble Kontrapunkte Wien, Peter Keuschnig (dir), Musikverein Wien: Konzert für Flöte und Kammerorchester (UA)
2008
- Verdehr-Trio, Österreichisches Kulturforum Washington D.C. (USA): Trio für Violine, Klarinette und Klavier (UA)
- PHACE - sirene Operntheater, Ankerbrotfabrik Wie: Sarabande - Kammeroper (UA)
2009
- Wiener Kammerchor, Michael Grohotolsky (dir), Wien: Hagar und Ismael in der Wüste (UA)
- Dominik Wagner (db), Wiener Sängerknaben, Kerem Sezen (dir), Musikverein Wien: Time (UA)
- Ensemble Neue Streicher, Christian Schulz (dir), Tulln: Fantasie für Streichorchester (UA)
2010
- Chorus Viennensis, Wien: Veni, Domine (UA)
- Collegium Vocale Kapfenberg - Styria Cantat, Graz: schweigen (UA)
- Dominik Wagner (db), Wiener Sängerknaben, Kerem Sezen (dir), Musikverein Wien: Mr. Double Bass (UA)
2011
- Wien: Sonate für Flöte und Vibraphon (UA)
- Wörthersee Classics Festival, Klagenfurt: Konzertante Fantasie für Solo-Violine und Streichorchester
- sirene Operntheater, Schlosstheater Schönbrunn: Türkenkind - Kammeroper (UA)
- Wiener Concert-Verein, Musikverein Wien: Konzert für Flöte, Klavier und Streichorchester (UA)
2012
- Ensemble TRIS - Österreichisches Kulturforum London (Großbritannien): Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier (UA)
- Wagner Quartett, Wien: Quartett für Flöte, Viola, Violoncello und Kontrabass (UA)
2013
2014
- Dominik Wagner (db), Ensemble Kontrapunkte, Peter Keuschnig (dir), Musikverein Wien: Ballade für Kontrabass und Kammerorchester (UA)
- VieVox - VOICE MANIA – Internationales a cappella Festival Wien: Seele der Nacht (UA)
2015
- Angela Amtmann (s), Walter Wegscheider (b), Chor und Orchester der Kirchenmusik Grinzing, Florian Amtmann (dir), Wien: Edith Stein Oratorium (UA)
2016
- Clemens Zeilinger (pf), Wiener Singverein, Ebony Quartet Vienna, Johannes Prinz (dir), Musikverein Wien: verirrt (UA)
- Webern Wind Quintet, Musikverein Wien: 2. Bläserquintett (UA)
- Webern-Kammerchor, Alois Glassner (dir), Salesianerkirche Wien: Magnificat für Chor a cappella (UA)
- Trio Colore Wien, Poysdorf: Miserere Fantasie über eine Gregorianische Melodie (UA)
- Kammerchor der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Ingrun Fussenegger (dir), St. Ursula Wien: 2 Lateinische Sätze für Chor a cappella (UA)
2017
- Pier Damiano Peretti (org), Jakobikirche Lübeck (Deutschland): Hymnos (UA)
- Dominik Wagner (db), Sarah Ellensohn (org), Radiokulturhaus Wien: Fantasie für Kontrabass und Orgel (UA)
2018
- Günter Haumer (b), Festival Ensemble Retz - Festival Retz, Stadtpfarrkirche Retz: An fremden Tagen (UA)
- Minoritensaal Tulln: 5 Lieder (UA)
- Josef Mayr (pf) - Alte Schmiede Kunstverein Wien: 7 Klavierstücke (UA)
- Chor Gegenstimmen, Stefan Foidl (dir), Musikverein Wien: verärgert zufrieden (UA)
2019
- Festival Retz, Stadtpfarrkirche Retz: Maria Magdalena (UA)
- Alte Schmiede Kunstverein Wien: Ballade für Oboe und Streichquartett (UA)
- Konstantin Reymaier (org) - Dommusik St. Stephan: Impromptu (UA)
2022
- Elisabeth Plank (hf), Vienna Harp Days: Ballade für Harfe (UA)
2026
- Georg Klimbacher (Dieb), Ewelina Jurga (Maria Agneta von Krechwitz), Gernot Heinrich (Christian von Tornefeld), Katrin Targo (Rote Lies, Freiherr von Uechtritz, Arbeiter), Bernd Lambauer (Müller (Stimme), Freiherr von Saltzau, Feuerbaum, Freiherr von Tschirnhaus, Knecht, Dragoner), Horst Lamnek (Wendehals, Knecht, Arbeiter), Clemens Kölbl (Brabanter, Freiherr von Bibran, Dragoner, Arbeiter, Wachmann), Johann Leutgeb (Rentmeister, Schwarzer Ibitz, Graf), Andreas Jankowitsch (Malefizbaron, Knecht, Wirt, Arbeiter), Elisabeth Kirchner (Christine, Magd, Diener), ensemble sirene, Jury Everhartz (Musikalische Leitung), Fremde Erde, Jugendstiltheater am Steinhof in Wien: Der schwedische Reiter (UA)
- Pressestimmen (Auswahl)
09. Juli 2019
"Wagners Musik "Maria Magdalena" - sehr beeindruckend beim Festival Retz. Die Musik verwebt wenige, bewegende Motive zu einem fein gesponnenen Klang und zu aufwühlenden, rhythmisch vorwärtstreibenden, spannenden Passagen. Ein wundersamer, harmonischer Choral, untermalt von einem orchestralen Klangteppich, steigert sich immer mehr und mündet in ein strahlendes Finale: So faszinierend endet "Maria Magdalena"." [Anm.: Maria Magdalena - Kirchenoper, Festival Retz]
Kurier05. Juli 2019
"Ein fulminantes Wagnis, eine bejubelte Uraufführung. Ein hochexpressives, effektvoll inszeniertes Werk. Die Musik unterstützt die Interpretation der Thematik mit intensiven Momenten, atmosphärisch kantablem Fluss und eindrucksvollen Höhepunkten. Wolfram Wagner unterläuft im positivsten Sinn jedes Vorurteil, das man gegenüber Kirchenoper haben könnte. Der Sog, den der Abend erzeugt und die Zeit wie im Flug vergehen lässt, ist meisterhaft. Der Jubel des Publikums am Ende war hoch verdient." [Anm.: Maria Magdalena - Kirchenoper, Festival Retz]
Niederösterreichische Nachrichten29. Mai 2019
"Ein elastisches Band zwischen Tradition und Innovation, fortschrittlich orientiertes Komponieren im Rahmen des Geforderten. Mit klarer melodischer Motivik und Instrumentation bietet die Musik Inseln im schnellen Tempo der Szenen und Auftritte und fällt dabei aus jeder Genre-Marke."
Neue Musikzeitung Leipzig26. April 2016
"Rhapsodische Klangkaskaden und Orff'sches Treiben vom Klavier (Clemens Zeilinger), geschmeidig aus dem Chorklang hervorwachsende und wieder mit ihm verschmelzende Klarinetten (Vienna Ebony Quartet), rhythmische Prägnanz und mächtige Unisoni der Singstimmen: Jubel für diesen Strudel der Gefühle." [Anm.: Verirrt - Vokale Fantasie für Chor, Klavier und Klarinettenquartett, Musikverein Wien]
Die Presse1. November 2011
"Zum Libretto von Kristine Tornquist konfektionierte Wagner eine die Handlung spritzig und mit viel Atmosphäre illustrierende Partitur, die sich in mehreren Schichten zwischen Entertainment und Dramatik ausbreitet."
OpernweltFebruar 2011
"Ein Werk, das intime, impressionistisch anmutende Flötenpassagen neben rythmisch forcierte Fortissimo-Cluster stellt und triviale, an Hollywood erinnernde Jazzszenen mit lyrisch transparenter Streichermelodik verbindet."
Österreichische Musikzeitschrift26. Mai 2008
"Ergreifende Musik, mehr als nur wunderbare Tonmalerei. Herrliche Chorsätze und diffizil orchestrierte Bühnenmusik."
Tiroler Tageszeitung26. Mai 2008
"Wagner's Musik schafft eine zweite Ebene, eine Ebene des Fühlens, der Emotionen, eine Ebene, die man mit Worten nicht erreichen kann."
Kronen Zeitung10. Jänner 2007
"Wolfram Wagners Konzert für Flöte und Kammerorchester erfuhr seine begeistert akklamierte Uraufführung. Ein geschlossen und gekonnt komponiertes Stück für eine virtuos herausgestrichene Querflöte. Ein markantes Rezitativ setzt das thematische material, das sich in einem Arioso, einem flotten Allegro, einem wohlklingenden Lamento weiterentwickelt und kulminiert in einer rasanten Finalstretta."
Die Presse19. Mai 2005
"Wolfram Wagner's Sonata is an explosion of fast bowing, bright textures, broad dynamics and ear-catchingt effects." [Anm.: Sonate für Violoncello solo, Austrian Cultural Forum New York]
New York Times5. Dezember 2004
"Wolfram Wagner's songs cast two-word lines in music slightly tuneful and racing at Indy speed."[Anm.: lieblose - Liederzyklus, Austrian Cultural Forum Washington]
Washington Post10. August 2000
"Mathematisch konstruierte Himmelsmusik, gegenübergestellt impulsiven und rhythmisch zupackenden Erdenklängen." [Anm.: Symphonia, Expo Hannover 2000]
Hannoversche Allgemeine Zeitung14. Juni 1999
"Aus kontemplativem Beginn türmt sich das Werk über unmittelbar eingängige, an Eisler gemahnende Klarheit in der Textbehandlung zu zwei Höhepunkten kraftvoller Motorik." [Anm.: Der Demiurg - Vokale Elegie, Donaufestival]
Die Presse19. Juli 1996
"Teuflisch gute Musik. Wagner bestätigt seine "dramatische Pranke": die Musik bebildert die Szenen, macht Inhalte deutlich, setzt Akzente, geht ins Ohr, ist ausgesprochen publikums- und dazu sängerfreundlich." [Anm: Wenn der Teufel tanzt, Carinthischer Sommer]
Kronenzeitung5. Juli 1996
"Streng, voll Ruhe und Ausgeglichenheit, mit raffinierten Klangballungen und markanter Rhythmik." [Anm.: Konzert für zwei Klaviere und Orchester, Wiener Jeunesse Orchester]
Wiener Zeitung2. Juli 1995
"Ehrliche, unmittelbar verständliche, zutiefst berührende Musik. Musik, die erschüttert, die Magie besitzt. Ein tönender Regenbogen als Zeichen des Friedens." [Anm.: Gebete der Welt, Augustinerkirche Wien]
Österreichische Musikzeitschrift (Rainer Hauptmann)4. Oktober 1993
"Euphorically dancing rhythmus and resourceful deployment of the basic texture." [Anm.: Dance in the Ether, Academy of St. Martin in the Fields]
The Times London1991
"Neue Innerlichkeit, klar, geradlinig, unmißverständlich. Eine in sich geschlossene und doch nicht dem Publikum verschlossene Musik."
Österreichische Musikzeitschrift- Diskografie (Auswahl)
- Literatur (Auswahl)
mica-Archiv: Wolfram Wagner
1994 Goertz, Harald, Österreichischer Musikrat (Hg.): WAGNER Wolfram. In: Österreichische Komponisten unserer Zeit (= Beiträge der Österreichischen Gesellschaft für Musik. Band 9). Bärenreiter: Kassel u. a., S. 160.
1997 Günther, Bernhard (Hg.): WAGNER Wolfram. In: Lexikon zeitgenössischer Musik aus Österreich: Komponisten und Komponistinnen des 20. Jahrhunderts. Wien: Music Information Center Austria, S. 1114–1116.
2010 Am Sonntag im OFF-Theater: "Balladen" (Wolfram Wagner, Erich Urbanner) mit Lukas Haselböck. In: mica-Musikmagazin.
2012 Dražić, Lena: mica-Interview mit Wolfram Wagner. In: mica-Musikmagazin.- Quellen/Links
Webseite: Wolfram Wagner
Soundcloud: Wolfram Wagner
* Unter "Uraufführungen (Auswahl)" werden vorwiegend Werke von österreichischen oder in Österreich lebenden Komponist:innen gelistet.
Normdaten / IdentifikatorenGND: https://d-nb.info/gnd/129344753
GND Explorer: https://explore.gnd.network/gnd/129344753
WIKIDATA: https://www.wikidata.org/wiki/Q2592195
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfram_Wagner
Wikipedia-Personensuche: https://persondata.toolforge.org/p/Wolfram_Wagner
Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum:
): Biografie Wolfram Wagner. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db11.musicaustria.at/node/66930 (Abrufdatum: 14. 10. 2026).


